Dass die überregionale Presse in Deutschland positiv über den Rugbysport berichtet, kommt ja leider eher selten vor. Nackte Rugbyspieler auf dem Autobahnrastplatz sind da viel interessanter. Umso mehr erfreut es den geneigten Fan, wenn ausgerechnet in einem so renomierten Blatt wie “Die Welt” ein ausführlicher Artikel über Robert Mohr erscheint.
So geschehen in der vergangen Woche. Wobei die Headline des Artikels: Von einem Star, den in Deutschland niemand kennt. bereits das Dilemma des Deutschen Rugby auf den Punkt bringt. Natürlich wird Robert Mohr nie den selben Status erreichen wie z.B. ein Dirk Nowitzki, aber vielleicht werden seine Leistungen in Zukunft medial etwas mehr gewürdigt.
Einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat es ihm ja bereits gebracht. Was mich wiederum an meine Idee einer eigenen “Rugbypedia” erinnert. Eine deutschsprachige Enzyklopädie des Rugbysports, ohne die Einschränkungen der doch manchmal recht strengen Wikipedia-Zensur. Aber das ist ein ganz anderes Thema.
Die Domain und der Webspace sind zwar da, Mediawiki ist installiert, doch bis ich mit diesem Projekt an den Start gehen kann, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern.