Pfingstsamstag nutzten wir das gute Wetter für einen kleinen Familienausflug zum 45. Hürth Sevens. Auch wenn meine Lieben sich nicht wirklich für den Sport begeistern können, freue ich mich doch jedes Mal, wenn sie mich begleiten.
Deutschlands ältestes Siebener Turnier war dank einiger kurzfristiger Absagen mit nur 7 Teams mal wieder eher mäßig besetzt. Eigentlich schade, bietet das Hürther Vereinsgelände doch sehr gute Rahmenbedingungen für ein gutes Turnier.
Ich persönlich fahre immer wieder gerne dorthin. Es ist nicht weit und da beim Turnier überwiegend NRW-Klubs teilnehmen trifft man auch immer eine Menge alter Bekannter, mit denen man am Spielfeldrand bei einem Bierchen klönen kann. Da ich nie gerne Siebener gespielt habe, juckt es mich auch nicht sonderlich in den Füßen.
Nach dem Plate-Gewinn im Vorjahr gab es für die Jungs vom Brühler TV diesmal nicht viel zu holen. Gegen Heusenstamm, die Elmpt Falcons und den ASV Köln standen Lehrstunden auf dem Spielplan, bei denen es nur um die Höhe der Niederlage ging (weshalb ich die Ergebnisse dieser Spiele hier auch großzügig verschweige). Immerhin gab es gegen Heusenstamm das Vergnügen mit Markus Walger gegen ein Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft aufzulaufen. Hat man in Brühl ja auch nicht alle Tage…
Letztlich lief alles auf das “Spiel der Spiele” gegen den alten Lokalrivalen und jetzigen Partner in der Spielgemeinschaft hinaus. Hier konnten die Brühler Spieler beweisen, dass sie die Grundlagen des Siebener Rugby beherrschen. Sie besiegten Hürth deutlich mit 73:15. Mein persönliches Highlight waren hierbei die trockenen Kommentare des “Stadionsprechers” Michael Grulich zu den Leistungen beider Teams. Danke Michael!
Das Ende des Turniers habe ich nicht mehr mitbekommen. Wahrscheinlich haben Heusenstamm oder die Elmpt Falcons gewonnen. Ergebnisse habe ich bisher leider noch keine gesehen.
Stattdessen bin ich nach Hause gefahren, um rechtzeitig zum Training der Knochenjäger auf der Freizeitwiese zu sein. Schließlich hatte ich unseren Herausforderern schon vor Wochen versprochen einmal mitzutrainieren. Es hat echt Spaß gemacht zu sehen mit welchem Eifer die Jungs, die teilweise seit mehr als 10 Jahren nicht mehr gespielt haben, bei der Sache sind. Egal wie das Turnier in diesem Jahr läuft. Alleine hierfür hat sich der Aufwand für mich schon gelohnt.