Das Wochenende ist vorüber und zumindest eine Handvoll Brühler hat dem schlechten Wetter getrotz und sich auf den Weg nach Hamburg zum „Hanseatic Beach Masters 2010“ gemacht.

Die Brühl/Hürther Spielgemeinschaft bei den Hanseatic Beach Masters 2010
Wie es scheint, war es ein rundum gelungener Trip. Deshalb habe ich mich kurzfristig entschlossen, Maltes kleinen Reisebericht aus dem Brühler Rugby-Forum auch hier im Blog zu posten. Quasi als ersten Gastbeitrag des Jahres. Vielleicht folgen bald ja noch mehr. Ich würde mich freuen.
Hier also der Bericht:
„Also das Turnier hat viel Spass gemacht und alles hat geklappt Unterkunft, Anmeldung etc.
Wir sind Freitagabend in unserem Hotel in Hamburg angekommen und haben uns dort nach der Besichtigung des Zimmers in die Bar gesetzt und uns von den Hürthern abholen lassen.
Die Kneipentour endete dann gegen 3:00 Uhr in der Hotelbar mit einem Wodka Redbull als Absacker. Dann sind wir schlafen gegangen, mussten am nächsten Tag ja um 10:00 Uhr auf dem Platz stehen.
Nach Frühstück etc. sind wir gemeinsam zum Hamburger BeachCenter gefahren, wo es dann ernst wurde.
Wir waren in einer Gruppe mit dem ASV Köln, FT Adler Kiel und der zweiten Mannschaft des Hamburger Rugby Clubs (HRC II).
Als erstes spielten wir gegen den HRC, welchen wir im eigenen Sand 2:0 schlugen. Beim anschließenden Spiel gegen die benachbarten Kölner, wurde die Sache ernster und wir mussten uns 0:5 geschlagen geben. Nach einer Pause stand nun das letzte Gruppenspiel an gegen Kiel.
In diesem Spiel folgte es Schlag auf Schlag, aber nur sportlich. Nachdem wir in Führung gingen konnten die Kieler ausgleichen, und selbst einen Vorsprung erarbeiten, welchen wir dann wieder ausgleichen konnten. Trotz aller Bemühungen mussten wir uns am Ende 5:8 geschlagen geben, aber langweilig war es trotzdem nicht.
Als Gruppendritter zogen wir ins Viertelfinale ein und unser nächstes Spiel gegen die Hamburger Exiles endete stark umkämpft mit einem 2:2. Dies bedeutete TryOut! 4 Spieler nominieren und 1 gegen 1 angreifen und verteidigen. Falls dann immer noch keine Entscheidung gefallen ist, geht es immer weiter mit den verbleibenden Spielern. So wie beim Elfmeterschießen.
Nach dem neunten TryOut mussten wir uns dann aber 2:3 geschlagen geben und zogen somit in die Shield-Runde ein.
Dort bekamen wir die bekannten Gesichter aus Bielefeld zugelost, mit denen wir noch im Sommer beim Turnier in Venlo gemeinsam im Brühler Trikot gespielt hatten. Wir hatten die Jungs um “Little Hawk” aber schon vorher begrüßt und auch fleißig angefeuert.
Gegen Bielefeld konnten wir uns nach einem Superspiel 6:3 durchsetzen und zogen somt ins Finale ums Shield ein. Dort erwartete uns wieder der HRC. Die Hamburger spielten wie ausgewechselt und uns gelang erst kurz vor Spielende der Ausgleich zum 2:2.
Also schon wieder TryOut. Und wieder mussten wir uns geschlagen geben. Das Spiel endete 2:3 nach 5 TryOuts.
Mein Fazit: Es hat Riesenspaß gemacht, die Stimmung war super. Nur der Sand war sehr fein und weich, so dass man fast immer bis zu den Knöcheln eingesunken ist.
Die Organisatoren und die Schiedsrichten waren völlig in Ordnung und es gab bis zum Finalspiel der Romantics gegen den HRC I keine Vorkommnisse. Bei dem Spiel ging es dafür aber doppelt Rund. Es ist schon heftig, was die Jungs der Romantics da abgeliefert haben. Regelrecht vorgeführt haben sie den ein oder anderen Gegner.
Bei den Damen konnte keiner den Ladys aus Köln das Wasser reichen. So konnten diese auch das Turnier als Gewinner beenden.
Aber ich konnte die ersten beiden Versuche meiner Rugbykarriere legen und bin mit dem Wochende sehr zufrieden.
Ein großen Dank an alle Beteiligten:
Stephan, Max, Andre, Olli (der zum ersten Mal Rugby gespielt hat und das ausgesprochen gut!), Couto, Björn und Flo
Sat1 Nord oder Hamburg, war vor Ort und hat ein paar Interviews und Spiele aufgezeichnet. Der Beitrag wird wohl im Laufe der nächsten Woche im Hamburger Fernsehen ausgestrahlt und danach ins Internet gestellt. Wenn es soweit ist, poste ich den Link.
PS. Ich habe gerade zum zweiten Mal geduscht und immer noch Sand in jeglichen Körperöffnungen…“
Soweit der Bericht von Malte. Der Sand ist hoffentlich mittlerweile raus *g*
Für mich klingt es jedenfalls so, als sollten wir das Hamburger Beach Masters zukünftig als festen Termin in unsere Jahresplanung aufnehmen.
