Alle, die jetzt einen Bericht zum gestrigen Saisonfinale gegen den RC Hürth erwartet haben, muss ich leider vertrösten. Mir ist gestern Abend noch ein verstopftes Abflussrohr dazwischen gekommen…
Deshalb erfolgt hier zunächst einmal der inoffizielle Tourbericht der diesjährigen Amsterdam Tour, verfasst vom Tour-Debütanten Malte, wobei ich an ein paar Stellen stilistisch Hand angelegt habe. Ich hoffe das ist okay, Malte.
” Freitag:
Am Morgen trafen sich die ersten beim Markus um sich bei einem gemeinsamen Frühstück für das anschließende Einkaufen zu stärken. Nach dem wir uns mit Bier und Lebensmitteln eingedeckt hatten, wurde sich in der Brühler Stadt bei Olaf getroffen. Da bis auf Manu noch niemand da war, nutzen wir die Gelegenheit und rüsteten uns noch mit schicken Hüten in einer Brühler Boutique aus.
Als endlich alles Gepäck, Personen und die Getränke gerecht auf drei Autos verteilen waren brachen wir auf. Die Fahrt endete abrupt irgendwo auf einer niederländischen Autobahn, auf der wir dann erstmal Rast machten.

Der Präsi und sein Vize
Nachdem wir endlich Vliegenbos (Der Campingplatz, Anm. d. Red) erreicht hatten, wurden die Hütten bezogen und man brach schnell auf ins Hotel Brinker, um pünktlich zum Spielerempfang dort einzutreffen. *** Zensiert***
Irgendwann brach man auf in den Rotlichtbezirk von Amsterdam. Die erste Anlaufstelle war „Susies Salon“. Im ganzen Redlight wimmelte es nur so von Rugbyspielern und Fans.
Die Tour führte über die Schmalegasse, den „Old Sailor“, und den ein oder anderen Febo wieder zum Campingplatz. Auf der Rückfahrt verzichteten wir aber auf öffentliche Verkehrsmittel und gönnten uns den Luxus einer Taxifahrt.
Samstag:
Am nächsten Morgen frühstückten wir schnell zusammen und brachen dann auf zum Rugbyplatz, wobei Rugbyplätze besser angebracht wäre, denn es wurde auf insgesamt 10 Feldern gleichzeitig gespielt!
Dort erlebten wir teilweise zusammen aber auch getrennt spannende Spiele und feuerte natürlich tatkräftig die deutsche 7er Nationalmannschaft der Frauen an. Das Heineken floß Pitcherweise, vor allem weil die Barleute nicht rechnen konnten. Der Samuraishop wurde geplündert und Rugby Rugby Rugby!!!
Nach dem ein oder anderen Bier wurde meine Wenigkeit Schmalte genannt, was sich über das ganze Wochenende hinzog und noch erweiterte: Von Schmarry bis Schmöli.
Beim gemeinsamen Grillen und Begutachtung des Sonnenbrandes, da das ganze Wochenende ein super geiles Wetter war, wurde der weitere Abend geplant. Wir fuhren geschlossen zum „Black Tiger Pub“, um uns das Fußballspiel anzusehen (SAKRILEG!!! Anm. d. Red.). Nach nicht einmal einer Halbzeit brach ein Großteil auf, weil nach einem Tag mit so viel schönem Rugby wirkte das Gekicke dort einfach nur lächerlich. (PUH! Anm. d. Red.).
Man zog durch den Redlight District, durch die Schmalegasse, von Pub zu Peepshow, vorbei an einem Schaufenster nach dem anderen. Auf dem Heimweg verloren wir uns ein wenig, aber später auf dem Campingplatz fanden wir uns zum Glück wieder zusammen und ließen den Abend bei einem Bier oder einer Fanta aus dem Transformer-Roboter-Getränkeautomaten ausklingen.
Sonntag:
Am Morgen wurde eilig gefrühstückt und dann ging es wieder auf zu den Sevens. Am Platz angekommen wurden noch einige Spiele auf den kleineren Plätzen 2-10 geguckt, bevor wir uns frühzeitig einen schattigen Sitzplatz auf der Haupttribüne am Pitch 1 sicherten, um die kommenden Finalspiele sehen zu können.
Die deutschen Siebener Damen schafften es leider nicht sich für das Viertelfinale zu qualifizieren, boten aber meiner Meinung nach keine Schlechte Leistung. Sie spielen gegen die Finalteilnehmer Spanien 21-12 und gegen die Gewinnermannschaft, die Nationalmannschaft aus Holland 42-7…

Dieter, Markus und Mike Umaga
Bei den Veterans setzten sich in einem spannenden Finale die Hi-Temp Corso Marauders gegen die Gameface Pacific Chiefs 17-14 durch. Das Pacific Team war besetzt mit vielen berühmten Ex-Spielern wie Henry Paul, Trevor Leota und Mike Umaga.
Im Finale schlugen wieder die Samurais zu. Zum sechsten Mal in Folge gewannen sie die Amsterdam Sevens deutlich gegen die Millfield Old Boys mit 44-5.
Nachdem die Spiele beendet waren, fuhren wir zurück zum Campingplatz räumten die Hütten leer und die Autos voll. Wir Vernichteten beim Grillen die letzten Biere und Lebensmittelvorräte und brachen dann auf gen Brühl. Gegen 23 Uhr erreichten wir die Heimat und ich denke ein jeder von uns musste sich erstmal ausruhen.
Es war alles in allem ein super Wochende mit Bier, Frauen und Rugby im Überfluss. Abschließend gibt es nur zu sagen, 50€ für beide und Matzelcracker schmecken scheiße!
In Amsterdam waren dabei: Schmarkus, Schmarry, Schmelmut, Schmalf, Schmanu, Schmieter, Schmatzel,

Es wurde tatsächlich auch Rugby gespielt...
Schmarry, Schöli, Schmühn und noch Jürgen mit Sohn und Hanne.”
Und zum Abschluss noch die Goldene Tour-Regel: Wer in diesem Bericht Schmutzigkeiten vermisst muss das nächste Mal halt selber mitkommen …