Zum diesjährigen Golden Oldies–Turnier der Ahl Säck hatten es leider nur 4 Old Bones bis in den Kölner Rugby-Park geschafft, und so lag es diesmal bei Bühn, Dieter, Peter und mir, die Ehre der Alten Knochen hochzuhalten. Immerhin besser als nichts, und die komplette Erste Reihe (und natürlich 4 Stürmer, was auch sonst?) auf der wir aufbauen konnten.

Teamfoto beim 7. Golden Oldies Turnier der Kölner Ahl Säck
Das Schöne an Rugby-Turnieren ist ja, dass man als Spieler eigentlich nie lange alleine bleibt. Und so wurde auch schnell der passende Inhalt für unsere Trikots gefunden. Als „Rheinland Old Stars“ bildeten wir eine Spielgemeinschaft mit den Düsseldorfer Dragons und den EuregioOldies aus Aachen, Visé und Venlo, diesmal noch zusätzlich verstärkt durch ein paar Rugbyfreunde aus Amsterdam.
Mit Spielern aus Deutschland, Frankreich, England, Japan, Belgien und den Niederlanden waren wir eindeutig die multinationalste Truppe des Turniers.
Vielen Dank auf diesem Weg an Heinz Schreiber, Mahmut Marachi, Frank Troschitz und all die anderen, deren Namen ich schon wieder vergessen (aber selbstverständlich bereits in der Chronik des Alten Knochens verewigt) habe. Es war wieder ein großer Spaß mit euch zu spielen. Wenn wir das noch öfters machen, werden wir bald ein richtiges Team. An euren Anblick in unseren Trikots könnte ich mich sowieso glatt gewöhnen
Als weitere Mannschaften gingen die Frankfurter Bembelschwenker (verstärkt durch die Bonner Old Boys), natürlich die Ahl Säck vom ASV und das rumänische Dracula-Team, eine Vereinigung ehemaliger Nationalspieler, an den Start.
Die Spiele
Beim ersten Match diskutierten wir noch ein wenig über die ideale Mannschaftsaufstellung und die heiß begehrten Plätze im Gedränge und wurden zwangsläufig von den gut eingespielten Bembelschwenkern ein wenig überrollt, konnten aber dennoch ein Unentschieden herausholen.

Peter Burbach in Action
Gegen die Ahl Säck klappte es dann schon wesentlich besser, so dass das Unentschieden diesmal äußerst knapp ausfiel.
Der stark einsetzende Regen zwang uns erst einmal zu einer längeren Turnierpause, die hervorragend zum Auffüllen der körpereigenen Elektrolythaushalte sowie zahlreichen Fachsimpeleien genutzt wurde.
Vor dem letzten Spiel mussten Dieter, Bühn und ich leider unerwartet fahren, daher blieb es bei Peter, als einziger der Old Bones gegen das Dracula-Team aufzulaufen. Dafür hat er sich auch als Einziger an diesem Tag 3 Kerben in seinem Knochen verdient.
Wie ich sonntags von ihm gehört habe, war das Spielen gegen die Strömung besonders anstrengend, von den baumharten Tacklings der Rumänen ganz zu schweigen. Dennoch gelang es uns auch diesmal ein faires Unentschieden heraus zu spielen.

Strömender Regen beim Golden Oldies Turnier der Ahl Säck
Im nächsten Jahr bekomme ich dann hoffentlich eine neue Chance gegen Draculas Erben zu spielen. Als nächstes steht jedoch erst einmal das Bonner Turnier am 10. Oktober 2009 auf dem Programm. Die letzte Chance auf ein paar blaue Flecken für alle Alten Knochen.