Die 38. Heineken Amster
dam Sevens, eines der größten Siebener Turniere der Welt, sind vorüber und mal wieder haben die Samurais das Turnier gewonnen.
“The Bruhler” waren wie immer mit einer Delegation vor Ort. Nur leider ohne mich.
Nachdem wir jahrelang vergeblich die deutsche Rugbynation repräsentiert und uns dabei mit den Bishops aus St. Gallen harte Kämpfe um den letzten Platz des Turniers geliefert haben (ich erinnere mich mit Gruseln an die 0:91 Niederlage gegen AS Roma), sind wir seit einiger Zeit nur noch als Zuschauer unterwegs. Und wie ich eben bei Total Rugby lesen konnte, gibt es mittlerweile auch Teams, die den weiten Weg in die Niederlande zurücklegen, um zu zeigen, dass man in Deutschland Rugby spielen kann. Schön!
Auch als Zuschauer lässt man sich als echter Brühler natürlich nicht davon abhalten, sich beim legendären Spielerempfang im Hotel Brinkers einzuschleusen, so ganz nebenbei ein Schwätzchen mit dem noch legendäreren Waisale Serevi zu halten und sich danach ein Autogramm auf die stolzgeschwellte Trikotbrust geben zu lassen.
Muss ich jetzt neidisch sein? Eigentlich nicht. Schließlich habe ich dem Mann die Hand geschüttelt, der nur 4 Tage vorher Waisale Serevi die Hand geschüttelt hat. Auch wenn sie mittlerweile schon ein bisschen klebte und komisch roch.
Aber im nächsten Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei. Wer weiß, wen Amsterdam dann zu bieten hat…